Brandenburgs Nahverkehrsunternehmen brauchen mehr Geld

Die Nahverkehrsunternehmen der kreisfreien Städte in Brandenburg beklagen sich über eine zu geringe Förderung durch das Land. Im Vergleich zu anderen Bundesländern werde zu wenig Geld für den Erhalt der Infrastruktur bereitgestellt, hieß es gestern nach einer gemeinsamen Klausur. Ein ähnliches Chaos wie bei der Berliner S-Bahn sei bei den märkischen Straßenbahnen künftig nicht ausgeschlossen, so die Klage der Verkehrsbetriebe von Potsdam, Cottbus, Frankfurt und Brandenburg an der Havel. Die Straßenbahnen seien durchschnittlich über 20 Jahre alt und hätten meist nur noch Museumswert. Geld für Neuanschaffungen stelle das Land aber nicht zur Verfügung. Ohne zusätzliche Fördermittel und drastisch höhere Fahrpreise sei in den großen märkischen Städten in 15 Jahren Schluss mit öffentlichen Straßenbahnen und Bussen.
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