Proteste zu Reformationsplänen in der Lehrerausbildung
Änderungen in Referendar-Ausbildung geplant

Brandenburgs Pläne zur Reformation der Lehrerausbildung hat im Land großflächige Proteste ausgelöst. Bildungsministerin Martina Münch hatte das Konzept gestern vorgestellt und will es heute dem Bildungsausschuss zur Diskussion vorlegen. Im Mittelpunkt der Proteste steht dabei die geplante Änderung bei der Referendar-Ausbildung. So soll die Zeit, in der dem Uni-Absolventen die Stoffvermittlung an seine zukünftigen Schüler beigebracht wird, künftig um drei Monate reduziert werden. Außerdem soll die Verantwortung dafür künftig nicht mehr von den drei Studienseminaren, sondern von den jeweiligen Schulleitern übernommen werden. Brandenburg steuere auf eine Berufsausbildung ohne Berufsschule zu, versinnbildlichte Volker Freitag, Landesvorsitzender der Gymnasialschulleiter die Misere.
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